SICHTBAR GEMACHT

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INSZENIERUNG & REALITÄT

Der amerikanische Fotograf Edward Curtis dokumentierte Indianer zu Beginn des 20. Jh. in über 40’000 Aufnahmen und folgte seinen eigenen Vorstellungen: Er inszenierte, stellte Requisiten und Kleider zur Verfügung, liess Feste nachspielen und veränderte die Negative in seinem Studio. Was wollte Curtis mit seinen Bildern bewirken und wie wirken sie auf uns? Wir setzen uns kritisch mit der Darstellung von Indigenen und der Bildung von Stereotypen durch Fotografie auseinander.
• Mit Olivia Jenni, NONAM Nordamerika Native Museum Zürich & Maya Bührer, Museum Rietberg

Edward S. Curtis, Fotogravur, 1903
Charles Deering McCormick Library of Special Collections, Northwestern University Libraries